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Technischer Fachbeitrag

Lenze 8400 motec Frequenzumrichter – Technische Dokumentation & Fehlerdiagnose

Der Lenze 8400 motec ist ein motormontierter Frequenzumrichter für dezentrale Antriebslösungen und wird direkt am Motor oder wandmontiert eingesetzt. Durch die IP65-Ausführung eignet sich die Baureihe besonders für Förderanlagen, Hebetechnik und Intralogistik. Diese Seite richtet sich an Servicetechniker und Instandhalter, die Störungen am 8400 motec schnell technisch einordnen möchten.

REHA-Industriekomponenten e.K. Lenze Frequenzumrichter Diagnose & Technik

Einordnung des Lenze 8400 motec in der Praxis

Der Lenze 8400 motec ist ein dezentraler Frequenzumrichter für motormontierte oder wandmontierte Anwendungen. In der Praxis wird die Baureihe häufig in Förderanlagen, Hebetechnik und intralogistischen Systemen eingesetzt, bei denen robuste, kompakte und feldnahe Antriebslösungen gefragt sind.

Für die Fehlersuche ist wichtig, dass beim 8400 motec nicht nur elektrische Parameter, sondern auch Steckverbinder, Hybridleitungen, Feuchtigkeit, Vibrationsbelastung und die Qualität der IP65-Anbindung eine wichtige Rolle spielen. Viele Störungen entstehen in der Praxis nicht direkt im Leistungsteil, sondern an Übergängen und im Umfeld der dezentralen Montage.

Wer nach Lenze 8400 motec Fehlercodes, Lenze 8400 motec technische Daten oder Lenze 8400 motec Anschlussbelegung sucht, findet hier die wichtigsten Informationen in einer strukturierten technischen Übersicht.

Technische Kerndaten

Für die erste Einordnung sind beim 8400 motec vor allem Leistungsbereich, Schutzart, Montageart, Anschlusskonzept und Regelverfahren relevant. Gerade bei dezentralen Anlagen hilft diese Übersicht dabei, das Gerät korrekt zuzuordnen und typische Fehlerquellen schneller einzugrenzen.

Technische Kerndaten des Lenze 8400 motec
Parameter Wert
Leistungsbereich0,25–7,5 kW
Nennspannung3 × 380–480 V AC ±10 %, 50/60 Hz
SchutzartIP65 (Standardausführung)
RegelverfahrenU/f-Kennlinie, Vectorregelung (VFCplus / SLVC)
Umgebungstemperatur0–40 °C
MontageDirekt am Motor oder wandmontiert (dezentrale Topologie)
AnschlussSteckverbinder, Hybridleitung (Leistung + Steuerung)
KommunikationAS-Interface oder CANopen über separate Steckmodule

Modellübersicht und Bestellnummern-Systematik

Die Bestellnummer des 8400 motec folgt dem Schema E84DGV + Bauform + Leistungscode + Spannungscode. In der Praxis ist diese Systematik besonders wichtig, wenn ein Gerät anhand des Typenschilds oder einer vorhandenen Artikelnummer identifiziert werden muss.

Die folgende Übersicht bezieht sich auf Modelle für 3 × 400 V. So lässt sich die passende Leistungsklasse schnell der richtigen Bestellnummer zuordnen.

Modellübersicht des Lenze 8400 motec
Bestellnummer Nennleistung
E84DGVB37242PS0,37 kW
E84DGVB55242PS0,55 kW
E84DGVB75242PS0,75 kW
E84DGVB11342PS1,1 kW
E84DGVB15342PS1,5 kW
E84DGVB22342PS2,2 kW
E84DGVB30342PS3,0 kW
E84DGVB40342PS4,0 kW
E84DGVB55342PS5,5 kW
E84DGVB75342PS7,5 kW

Anschlussbelegung – Steckverbinder X1/X2/X3/X4

Anders als klassische Frequenzumrichter mit Klemmenblock arbeitet der 8400 motec mit Steckverbindern. Genau diese Bauweise ist in der Praxis häufig mitentscheidend für Störungen, wenn Steckverbindungen nicht sauber sitzen oder Umwelteinflüsse wie Feuchtigkeit und Vibrationen eine Rolle spielen.

Anschlussbelegung des Lenze 8400 motec
Stecker Bezeichnung Funktion / Hinweis
X1NetzanschlussL1, L2, L3, PE – Hybridstecker (Leistung + Steuerung in einem Kabel)
X2MotoranschlussU, V, W, PE – Anschluss Drehstrommotor
X3SteuersignaleReglerfreigabe, Sollwert (analog), Digitaleingänge, Statusausgang
X4BremsanschlussOptional – Anschluss externer Bremswiderstand
X106MotortemperaturT1/T2 – PTC/KTY-Motortemperaturüberwachung

Fehlercodes und Störungsdiagnose

Die folgende Tabelle listet die dokumentierten Fehlermeldungen des 8400 motec. Die Anzeige erscheint im Display oder über den Diagnoseparameter. Meldungen vom Typ Fault erfordern in der Regel eine manuelle Quittierung, während Warnings nach Behebung der Ursache automatisch verschwinden können.

Tipp: Der Fehlerspeicher ist über den Diagnoseparameter C00168 abrufbar. Bei dezentraler Montage in IP65-Ausführung sollte immer geprüft werden, ob alle Steckverbinder korrekt sitzen und dicht sind. Feuchtigkeit und Vibrationen gehören zu den häufigsten Störursachen in der Praxis.
Fehlercodes des Lenze 8400 motec
Code Beschreibung Ursache Abhilfe
An01AIN1_I < 4 mADrahtbruchüberwachung für Analogeingang 1 hat ausgelöst. Nur bei Konfiguration als 4...20 mA Stromschleife.Verdrahtung des Analogeingangs X3/A1I auf Drahtbruch prüfen. Minimale Stromwerte der Signalquellen prüfen.
CA06CAN CRC FehlerCAN onboard: Ein fehlerhaftes CAN-Telegramm wurde erkannt.Verdrahtung und Busabschlusswiderstand prüfen. EMV-Störungen beseitigen.
CA07CAN Bus WarnungCAN onboard: Mehr als 96 fehlerhafte CAN-Telegramme gesendet oder empfangen.Verdrahtung und Busabschlusswiderstand prüfen. Gleiche Baudrate. Unterschiedliche IDs. EMV-Störungen beseitigen.
CA08CAN Bus gestopptCAN onboard: Gerät hat Stop Remote Node NMT-Telegramm empfangen.CAN-Master prüfen.
CA0FCAN SteuerwortBit 14 SetFail im Steuerwort wurde gesetzt.Signalquelle auf dem CAN-Bus zurückverfolgen, die Bit 14 setzt.
CA0bCAN HeartBeatEventHeartbeat-Telegramm nicht innerhalb der definierten Zeit empfangen.Heartbeat-Producer durch Neustart oder CAN Reset Node reaktivieren. Heartbeat-Zeit anpassen.
CE1CAN RPDO1Zeitüberwachung für RPDO1 hat ausgelöst.Korrekte Telegrammlänge einstellen. EMV-Störungen beseitigen. Überwachungszeit anpassen.
CE2CAN RPDO2Zeitüberwachung für RPDO2 hat ausgelöst.Korrekte Telegrammlänge einstellen. Überwachungszeit anpassen.
CE3CAN RPDO3Zeitüberwachung für RPDO3 hat ausgelöst.Korrekte Telegrammlänge einstellen. Überwachungszeit anpassen.
CE4CAN Bus offZu viele fehlerhafte Telegramme, beschädigtes Kabel oder doppelte ID.Verdrahtung und Busabschlusswiderstand prüfen. Gleiche Baudrate. Unterschiedliche IDs vergeben. EMV-Störungen beseitigen.
CP04CAN RPDO4Zeitüberwachung für RPDO4 hat ausgelöst.Korrekte Telegrammlänge einstellen. Überwachungszeit anpassen.
FC01SchaltfrequenzabsenkungBelastungsabhängige Schaltfrequenzabsenkung.Lastanforderungen einhalten. Dimensionierung korrigieren oder Dynamik reduzieren.
FC02Maximaldrehzahl für FchopMaximaldrehzahl für Chopperfrequenz erreicht.Maximaldrehzahl abhängig von der Schaltfrequenz wählen.
FC03Begrenzung FeldreglerAusgang des Feldreglers hat Maximalgrenzwert erreicht.Lastanforderungen einhalten. Dimensionierung oder Sollwert korrigieren.
Id1Fehler MotordatenidentifizierungFehler während der Motorparameter-Identifikation.Motoranschlüsse prüfen. Startparameter korrigieren. Spannungsversorgung sicherstellen.
Id3CINH MotordatenidentifizierungReglersperre während der Motordatenidentifizierung.Während der Motordatenidentifizierung keine Reglersperre setzen.
Id4Fehler WiderstandsidentifikationLeitungsquerschnitt oder Leitungslänge unplausibel.Sinnvolle Werte für Leitungsquerschnitt und Leitungslänge eingeben.
LP1Ausfall MotorphaseEine Motorphase führt weniger Strom als eingestellt.Motoranschlüsse und Stecker prüfen. Auslöseschwelle prüfen.
OC1Leistungsteil KurzschlussKurzschluss der Motorphasen erkannt. Häufig fehlerhafte Motoranschlüsse.Motoranschlüsse und Stecker prüfen. Nur zulässige Kombinationen von Geräteleistung und Motorleistung verwenden.
OC10Maximalstrom erreichtMaximalstrom wurde erreicht.Lastdimensionierung prüfen. Maximalstromeinstellungen kontrollieren.
OC11Clamp Betrieb aktivÜberstrombegrenzung Clamp aktiviert.Dynamik der Sollwertgenerierung oder Motorlast reduzieren.
OC12I2xt Überlast BremswiderstandZu häufige und zu lange Bremsvorgänge.Antriebsauslegung überprüfen.
OC13Überschreitung Maximalstrom für FchMotorstrom überschreitet Maximalstromgrenze bei fester Schaltfrequenz.Maximalstromeinstellung und Schaltfrequenz beachten. Last reduzieren oder dynamische Schaltfrequenz verwenden.
OC14Begrenzung LängsstromreglerBegrenzung des Längsstromreglers aktiv.Lastanforderungen einhalten. Dimensionierung oder Dynamik korrigieren.
OC15Begrenzung QuerstromreglerBegrenzung des Querstromreglers aktiv.Lastanforderungen einhalten. Dimensionierung oder Dynamik korrigieren. Stromregler-Parameter prüfen.
OC16Begrenzung DrehmomentreglerStellgliedbegrenzung nach Drehzahlregler.Lastanforderungen einhalten. Dimensionierung oder Dynamik korrigieren.
OC17Clamp setzt ImpulssperreKurzer Überstrom mit kurzzeitiger Wechselrichterabschaltung.Lastdimensionierung prüfen. Dynamik der Sollwertgenerierung reduzieren.
OC2Leistungsteil ErdschlussErdschluss an einer Motorphase erkannt.Motoranschlüsse und Stecker prüfen. Empfohlene Motorfilter, Kabellängen und Kabeltypen verwenden.
OC5Ixt ÜberlastIxt-Überlastprüfung hat ausgelöst.Dimensionierung von Gerät und Motorlast prüfen. Lastspiele reduzieren.
OC6I2xt Überlast MotorThermische Überlast des Motors.Lastanforderungen einhalten. Dimensionierung korrigieren. Bei VFCplus Vmin Boost prüfen.
OC7Überstrom MotorMomentanwert des Motorstroms hat Grenzwert überschritten.Lastdimensionierung prüfen und ggf. korrigieren.
OH1Übertemperatur KühlkörperKühlkörpertemperatur ist größer als Grenztemperatur.Umgebungstemperatur prüfen. Filter und Regler reinigen. Für ausreichende Kühlung sorgen.
OH3Motortemperatur X106 ausgelöstMotortemperaturüberwachung an X106 hat ausgelöst.Motortemperaturüberwachung kontrollieren. Motorkühlung sicherstellen. Leitungen prüfen.
OH4Kühlkörpertemp. > Abschalttemp. -5°CKühlkörpertemperatur nähert sich der Abschalttemperatur.Weitere Erwärmung verhindern. Motorlast reduzieren oder Reglersperre setzen.
OS1Maximales Drehzahllimit erreichtMaximale Drehzahlgrenze erreicht.Sollwertvorgabe auf Maximalwerte begrenzen. Drehzahl- und Frequenzbegrenzung anpassen.
OS2Max. MotordrehzahlMaximal zulässige Motordrehzahl erreicht.Sollwertvorgabe auf maximal zulässige Motordrehzahl begrenzen. Max. Motordrehzahl anpassen.
OT1Maximalmoment erreichtMaximal mögliches Drehmoment an der Motorwelle erreicht.Motorlast reduzieren.
OT2Ausgang Drehzahlregler begrenztAusgang des Drehzahlreglers hat internen Grenzwert erreicht.Lastanforderungen einhalten. Dimensionierung korrigieren oder Dynamik reduzieren.
PS01Kein MemmodulMemory Modul nicht vorhanden oder nicht richtig eingerastet.Memory Modul einsetzen. Richtigen Sitz prüfen.
PS02Par.satz ungültigParametersatz im Memory Modul ungültig oder unvollständig gespeichert.Spannungsversorgung während Speichervorgang sicherstellen.
PS03Par.satz Gerät ungültigParametersatz im Memory Modul inkompatibel zum Grundgerät.Abwärtskompatibilität bei Modultausch beachten.
PS04Par.satz MCI ungültigMCI-Parametersatz inkompatibel zum Kommunikationsmodul.Abwärtskompatibilität bei Modultausch beachten.
PS07Par. Memmodul ungültigMemory-Modul-Parameter ungültig.Memory-Modul prüfen oder austauschen.
PS08Par.satz Gerät ungültigGeräteparameter ungültig.Geräteparameter prüfen.
PS09Par.format ungültigParameterformat ungültig.Parameterformat prüfen.
PS10Memorymodul Bindung ungültigMemory-Modul-Bindung ungültig.Memory-Modul-Bindung prüfen.
Sd3Drahtbruch RückführsystemHTL-Geberkabel unterbrochen oder HTL-Geber defekt.HTL-Geberkabel, Geber und Klemmen prüfen. Überwachung deaktivieren, wenn Geber nicht verwendet wird.
Su02Eine Netzphase fehltBei dreiphasiger Versorgung ist eine Netzphase ausgefallen.Netzanschluss überprüfen.
Su03Zu häufiges NetzschaltenLeistungsteil wurde zu häufig ein- und ausgeschaltet.Fehler durch Netzschaltung quittieren. Abkühlzeiten einhalten.
Su04CU unzureichend versorgt24-V-Versorgung der Steuerelektronik zu niedrig.Versorgung quittieren und Stabilität der Spannung prüfen.
Su06Netzeingang ÜberlastÜbertemperatur im Eingangsgleichrichter oder der Netzdrossel.Prüfen, ob alle Netzphasen angeschlossen sind. Für ausreichende Kühlung sorgen.
US01Benutzerfehler 1Benutzerdefinierter Fehler.Anwendungsabhängig.
US02Benutzerfehler 2Benutzerdefinierter Fehler.Anwendungsabhängig.
US03Benutzerfehler 3Benutzerdefinierter Fehler.Anwendungsabhängig.
US04Benutzerfehler 4Benutzerdefinierter Fehler.Anwendungsabhängig.
US05Benutzerfehler 5Benutzerdefinierter Fehler.Anwendungsabhängig.
US06Benutzerfehler 6Benutzerdefinierter Fehler.Anwendungsabhängig.
US07Benutzerfehler 7Benutzerdefinierter Fehler.Anwendungsabhängig.
US08Benutzerfehler 8Benutzerdefinierter Fehler.Anwendungsabhängig.
dF10AutoTrip ResetZu häufiges Auto-Trip-Reset.Ursache für häufige Fehler beheben.
dF14SW-HW ungültigSoftware- oder Hardware-Inkompatibilität.Gerät und Softwarestand prüfen.
dF18BU RCOM FehlerGrundeinheit RCOM Fehler.Netzschalten oder Neustart.
dF21BU WatchdogGrundeinheit Watchdog.Netzschalten oder Neustart.
dF22CU WatchdogSteuereinheit Watchdog.Netzschalten oder Neustart.
dF25CU RCOM FehlerSteuereinheit RCOM Fehler.Netzschalten oder Neustart.
dF26Appl. WatchdogApplikations-Watchdog.Applikation prüfen.
dF50Retain FehlerRetain-Speicher Fehler.Netzschalten.
dF51CuCcr FehlerCU-CCR Fehler.Netzschalten.
dF52BuCcr FehlerBU-CCR Fehler.Netzschalten.
dH09EEPROM LeistungsteilEEPROM des Leistungsteils fehlerhaft.Gerät austauschen.
dH10LüfterausfallLüfterausfall erkannt.Lüfter reinigen oder austauschen.
dH68Abgleichdatenfehler CUAbgleichdaten der Steuereinheit fehlerhaft.Gerät austauschen.
dH69Abgleichdatenfehler BUAbgleichdaten der Grundeinheit fehlerhaft.Gerät austauschen.

Ersatzteile und typische Verschleißthemen

Typische Verschleißteile beim 8400 motec sind Steckverbinder-Dichtungen für den IP65-Schutz, Lüfter bei größeren Baugrößen, Memory-Module und Zwischenkreiskondensatoren. Gerade bei dezentral montierten Geräten im rauen Umfeld ist eine regelmäßige Sichtprüfung der Steckverbinder und Dichtungen sinnvoll.

Vor dem Austausch eines Geräts sollte der Parametersatz über das Memory-Modul gesichert werden. So lässt sich die Inbetriebnahme eines Ersatzgeräts deutlich vereinfachen und Stillstandszeit reduzieren.

Shop & Anfrage

Lenze 8400 motec Geräte und Ersatzteile

Nach der technischen Einordnung ist der direkte Weg zum passenden Ersatzgerät, zu kompatiblen Ersatzteilen oder zur gezielten Produktanfrage meist der sinnvollste nächste Schritt.

FAQ zum Lenze 8400 motec

Welche Fehler treten beim Lenze 8400 motec besonders häufig auf?

Häufig sind CAN-Kommunikationsfehler, Überstrommeldungen, Temperaturfehler und Versorgungsprobleme. Wegen der dezentralen IP65-Montage sollten außerdem Steckverbinder, Dichtungen und Hybridleitungen besonders genau geprüft werden.

Wofür wird der 8400 motec typischerweise eingesetzt?

Der 8400 motec wird häufig in Förderanlagen, Hebetechnik und Intralogistik eingesetzt. Seine dezentrale Bauweise ist überall dort interessant, wo Antriebe nah am Motor aufgebaut werden sollen.

Welche Anschlüsse sind bei der Fehlersuche besonders wichtig?

Besonders relevant sind Netzanschluss X1, Motoranschluss X2, die Steuersignale an X3 sowie die Motortemperaturüberwachung an X106. In vielen Fällen lohnt sich zusätzlich die Prüfung aller Steckverbinder auf festen und dichten Sitz.

Wie kann der richtige 8400 motec anhand der Bestellnummer erkannt werden?

Die Bestellnummer enthält Angaben zu Bauform, Leistungscode und Spannungscode. Damit lässt sich das Gerät einer konkreten Leistungsklasse innerhalb der 8400-motec-Baureihe zuordnen.

Haftungsausschluss und Sicherheitshinweis

Die Informationen auf dieser Seite wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt und basieren auf langjähriger Praxiserfahrung mit Lenze-Frequenzumrichtern. Sie ersetzen jedoch nicht die offizielle Lenze-Dokumentation und dienen ausschließlich als Orientierungshilfe für qualifiziertes Fachpersonal.

Arbeiten an Frequenzumrichtern dürfen nur von Elektrofachkräften gemäß DIN VDE 0105-100 durchgeführt werden. Lebensgefahr durch Restspannung im DC-Zwischenkreis: Nach dem Abschalten mindestens 10 Minuten warten beziehungsweise die vom Hersteller angegebene Wartezeit einhalten.

REHA-Industriekomponenten übernimmt keine Haftung für Schäden, die aus der Anwendung dieser Informationen entstehen. Lenze ist eine eingetragene Marke der Lenze SE.

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